Kleingarten-Blog

aus der Kolonie POG im Gleisdreieck-Park

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Dickmännchen

Boa, schon wieder so ein schwieriger Fall… nicht nur,  dass das zarte Pfänzchen fast schon wieder verblüht wäre bevor ich es überhaupt entdeckt hatte – es gibt auch wirklich, wirklich viele Pflanzen mit weißen Blüten!

Ich behaupte mal: Diese hier ist ein Dickmännchen:

„Pachysandra terminalis bildet in halbschattigen und schattigen Lagen auf fast allen Böden einen dichten flächigen Bewuchs aus. Daher ist Pachysandra terminalis auch in Parks und Gärten in Europa seit vielen Jahren zu einem beliebten Bodendecker geworden. Die anspruchslose Pflanze breitet sich durch unterirdische Ausläufer recht schnell aus und eignet sich besonders zur Unterpflanzung von größeren Gehölzen.“ – ja, das kommt hin.

Süßkirsche

Es blüht… die kultivierte Form der Vogelkirsche, auch bekannt als Süßkirsche, interessanterweise aus der Familie der Rosengewächse – und Baum des Jahres 2010.

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Gämswurzen, herzblättrige

Hallo, hübsche gelbe Blume, dich habe ich doch auch schon öfter gesehen… wie heißt du denn?

GeißkrautScharbockskraut? Wiesenarnika?  Kapkörbchen? Dukatenblume?? Großblumiges Mädchenauge???

Puh, schwierig, die sehen alle so ähnlich aus…

Nein, ich würde sagen… du bist ein Gämswurz!

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Die Gämswurzen (Doronicum), auch Gamswurzen genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die etwa 35 Arten sind in Eurasien und Nordafrika beheimatet.

Etwa zwölf Arten sind in Europa heimisch. Im deutschsprachigen Raum kommen Österreichische Gämswurz (Doronicum austriacum), Clusius-Gämswurz, auch Zottige Gämswurz (Doronicum clusii), Herzblättrige Gämswurz (Doronicum columnae), Großblütige Gämswurz (Doronicum grandiflorum) und Kriechende Gämswurz (Doronicum pardalianches) vor. Der Gattungsname Doronicum wurde 1753 durch Carl von Linné in „Species Plantarum“  erstveröffentlicht.

Traubenhyazinthe

Unsere Vorpächter haben entlang der Beete  eine lange Reihe von Traubenhyazinthen gepflanzt – diese Blume aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehört zu den Pflanzen, die wie Tulpen, Narzissen und andere Hyazinthengewächse in der sogenannten orientalischen Phase von 1560 bis 1620 aus der Türkei und dem Nahen Osten nach Mitteleuropa eingeführt wurde.

Die Traubenhyazinthe gilt als giftig, insb. als hautreizend – mein einjähriger Sohn hat letztes Jahr jedoch in einem unbeobachtetem Moment einige der Blüten gepflückt und genascht, ohne dass Vergiftungserscheinungen aufgetreten wären… sieht halt auch einfach zu lecker aus!

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Kuhschelle

Nochmal lila, nochmal ein Hahnenfuß: Die gewöhnliche Kuhschelle!

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Die Form der halb geschlossenen Blüte ähnelt einem Glöckchen oder auch einer Kuhschelle. Die Verkleinerungsform „Kühchen“ hat zur Bezeichnung „Küchen“-Schelle geführt. Eine ähnliche Herleitung gilt für den wissenschaftlichen Gattungsnamen Pulsatilla, der sich vom lateinischen Wort pulsare für schlagen, läuten ableitet. Sie ist auch unter dem Namen Wolfspfote, Bocksbart, Schlafblume und Hackerkraut bekannt.

Ranunkelstrauch

Es blüht… die Japanische Kerrie (Kerria japonica), jap. 山吹 Yamabuki, auch bekannt als (Japanisches) Goldröschen oder Ranunkelstrauch – obwohl der Strauch gar nicht mit den Ranunkeln (aka Hahnenfüßen) verwandt ist, sondern ein Rosengewächs

Die Wildform der Kerrie stammt ursprünglich aus China. Zuchtformen sind vor allem aus Japan bekannt. Sie gedeiht in fast allen nicht zu sauren Böden und gilt als „industriefest“. Sie ist gegen Abgase sehr widerstandsfähig und wird daher häufig in Vorgärten und an Straßenrändern gepflanzt. In Europa ist sie in der Schweiz und in Westrussland eingebürgert, in anderen Ländern nur stellenweise verwildert.

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Forsythie, beschnitten

Ich finde, meine Frau (teilweise im Bild) hat den Zuschnitt der Forsythie etwas übertrieben… aber immerhin, eine Blüte hat überlebt! 😉

Die Forsythie wurde nach dem Botaniker William Forsyth benannt; dieser hat den Zierstrauch aus China übrigens selbst nie zu Gesicht bekommen, er starb fast 40 Jahre bevor Robert Fortune die ersten lebenden Exemplare nach Europa brachte.

In ökologischer Hinsicht wird die Forsythie kritisch beurteilt, denn die meisten Sorten produzieren keinen Nektar und werden von Insekten gemieden. Alle Teile der Pflanze sind gering giftig.

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Forget-me-nots

Nach der Invasion der lila Blumen bekommt nun der Blaustern Verstärkung – von einem ganzen Rudel Vergissmeinnicht!

Der Name entstammt vermutlich einer deutschen Sage aus dem Mittelalter, als die kleine Pflanze Gott bat, sie nicht zu vergessen. Zur sprachlichen Besonderheit des Vergissmeinnichts gehört der ungebrochene Namenstransfer aus dem Deutschen in zahlreiche andere Sprachen, etwa 勿忘我不 (Wù wàngwǒ bù) im Chinesischen oder Forget-me-not im Englischen.

Die Gattung Myosotis („Mäuseohr“) ist in ganz Europa, Asien, Afrika, Australien und Nordamerika verbreitet.

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Wenn im April die Aprikosen blühen

Von allen meinen Bäumen und Sträuchern blüht als erstes: Der Aprikosen-Baum!

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Leider hat er letztes Jahr kaum Früchte getragen, da er von einer mir unbekannten Krankheit befallen war, die die Äste faulen lies… mal sehen wie es dieses Jahr wird.

Nils hat auch einen!

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